Radfahrerverein Isargrün e.V. Wörth a. d. Isar
gegründet 1951

22. - 28. September

Von Lindau über den Königssee nach Wörth

11 sportliche Radfahrer des Radfahrerverein Isargrün Wörth sind vom Bodensee über den Königssee nach Wörth gefahren. Nachdem sich alle am Bahnhof Lindau eingefunden hatten, wurde bei kühlem und bewölktem Himmel gestartet. Die erste Etappe fuhren wir von Lindau, über Oberstaufen nach Immenstadt wo wir das erste Quartier bezogen. Der Bus mit dem ein Teil der Teilnehmer nach Lindau fuhren, begleitete die Sportler auf der gesamten Strecke. Der Busfahrer versorgte die Gruppe unterwegs fleißig mit Essen und Trinken. Die weiteren Etappen führten von Immenstadt nach Ohlstadt, an Nesselwang, Füssen und Schongau vorbei. Natürlich genossen wir den herrlichen Blick auf Schloss Neuschwanstein und Schloss Hohenschwangau. Von Ohlstadt über Kochel am See, Benedigtbeuren lud zu einem kurzen Aufenthalt ein, Bad Tölz und Gmund am Tegernsee, am Schliersee entlang nach Bayerischzell. Von Bayerischzell über Fischbachau, Bad Feilnbach, Bernau am Chiemsee bis Kloster Maria Eck bei Siegsdorf. Über Traunstein, Teisendorf, Bad Reichenhall und Berchtesgaden erreichten wir schließlich unser Ziel, den Königssee. Der Königssee ist von wunderbarer Landschaft umgeben, leider hat hier der Kommerz die Oberhand gewonnen und vom See ist fast nichts mehr zu sehen. Da wir mit dem Fahrrad nach Wörth zurück fuhren, starteten wir am folgenden Tag von Berchtesgaden über Waging am See nach Altötting. Den Endspurt von Altötting über Vilsbiburg nach Wörth unterbrachen wir gleich zu Anfang für einen kurzen Moment der inneren Einkehr in der Gnadenkapelle. Mit dem Wetter hatten wir sehr viel Glück, nur einen halben Tag Regen. Der angekündigte Sturm Anfang der Woche legte erst Nachts so richtig los und tagsüber hatten wir ihn im Rücken. Auf den vergangenen 645 Kilometer begleiteten uns sehr, sehr viele Steigungen in allen Variationen, nicht zu vergessen die vielen Schotterwege die uns auch stark ausbremsten. In Wörth angekommen waren die Strapazen der Reise aber schnell vergessen.